Das Drame der schönen Frau

Vor langer langer Zeit arbeitet ich mal als Barkeeper, so mit weissem Hemd, schwarzer Schütze und Cocktailshaker….das was das positive an dem Job…

Das traurige waren die ganzen Menschen…die ganzen traurigen Menschen, die „einfach nur“ einsam und traurig waren. Ich hatte Gäste die nur gekommen sind wenn ich da war, um mit mir zu reden.
Im Laufe der Jahre stelltE ich fest, das die Schemata sich immer und immer wieder, wiederholen. Über dieser Shemata möchte ich heute etwas schreiben.
Ich habe das irgendwann „Das Drame der schönen Frau“ genannt. Warum ich das getan habe, werde ich oft gefragt, naja so oft wie man darüber halt spricht.
Das Grundproblem, wenn man es als solches bezeichnen will, liegt in der Schwäche.Die Schwäche, sie zuzugeben. Die Schwäche sich fallenzulassen, oder einfach nur so zu sein wie mal sein will, aber das ist ein anderes Thema.Viele Menschen glauben das die Gesellschaft einen nicht so sein läßt wie man ist.Das man keinen Partner findet, wenn man schwach ich. Das der Partner einen verläßt, wenn man man schwach ist.Als ich diese, nennen wir sie mal Argumente, das erste mal hörte, konnte ich es zuerst garnicht glauben. Ich hielt es für Auswüchse der momentanen Stimmung. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Die belehrung kann , als immer mehr Menschen, in erster Linie Frauen, mir davon erzählten.Sie erzählten mir, das sie ihren Partner verlororen haben, oder aber unglücklich verliebt waren. Die Gründe seien mal dahingestellt. Das Kernproblem war in den meisten Fällen , das der Partner der vorloren war oder die unglückliche Liebe garnicht wusste was los ist.Sie wussten nicht was ihn der Dame vorging, weil die Dame sich trotz der Demütigung auch noch hätte erniedrigen müssen und über ihrer Gefühle hätte sprechen sollen.Es war einfacher sich einem Barkeeper anzuvertauen, als dem Partner.
Die Menschen haben so viel Angst vor Ablehung, das sie lieber verlassen werden, oder unglücklich verliebt sind, anstatt einfach mal so zu sein wie sie sie sind und zu sagen was sie wollen.
Die andere Seite der Medalie ist das Auftretten.Und genau da fängt das Dilema an. Die Menschen, die sich ihrer Bewusst sind, und ich benutzte das Wort Selbstbewusstsein an dieser Stelle extra nicht, sind meiner Erfahung und Beobachtung nach schon so zurückgezogen das sie auf andere Menschen genau Gegenteilig wirken.Sie wirken stark, aggogant und unnahbar.So der Rahmen. Das wahre Bild sieht jedoch ganz anders aus. Es ist die Unsicherheit und das Zerbrechlich, was sich hinter einer DICKEN Mauer verbirgt. Nicht mehr verletzt zu werden, nicht mehr ausgenutzt zu werden, jedoch auch nicht mehr liebgehabt zu werden.
Diese besagt Mauer splittet sich in zwei große Bereiche.

  1. Arroganz
  2. Selbstbewusstsein

Aufgesplittet habe ich die Mauer, da es verschieden Menschen gibt, die auf die bestimmten Bereiche reagieren.

Die, die auf die Arroganz reagieren sind die jenigen, die dumm genug sind den Menschen nicht zu begreifen.D.h. sie versuchen sie selbst aufzuzwingen und wundern sich darüber, wenn die gegenüber nicht so reagiert wie man es gewohnt ist.Auch sind diese Art von Meschen nicht in der Lage zu fragen oder zuzuhören.
Die Menschen die auf das Selbstbewusstsein reagiern sind die, die selbst nur ein sehr kleines Selbstwertgefühl haben, sich oftmals zu dick, zu häßlich zu sonstwas fühlen, hauptsache nicht gut.
Dann gibt es aber noch zwei andere Arten von Menschen.
Die, die die Mauer komplett übersehen und es meistens dazu führt das es nach wenigen Minuten keine Rolle mehr spielt und man einen netten Abend verbringt. Dieses hat jedoch oft den Nachteil der Oberflächlichkeit und man bekommt evtl. einen Fick aber mehr nicht.
Die zweite Art Mensch sind die jenigen, die die Mauer sehen.
Diese Menschen sehen die Mauer, wie sie selbst eine haben. Nun trifft Munispol auf Minuspol. Beide würden sich verstehen, aber sie kommen nicht zusammen, weil sie beide Angst haben.
Dennen die so eine Mauer tragen wünsche ich die Art von Menschen von dennen es nicht viele gibt. Sie sind verständnissvoll, befassen sich mir der Mauer und geben einem das Gefühl und nach langer Zeit die Gewissheit das die Mauer nun nicht mehr nötig ist.

Ein Paradoxon der unweigerlich in die Einsamkeit oder oder die Arme derrer führt, die nur darauf aus sind was die Dame selbst nicht möchte. Sexuelle Ausnutzung oder Gefühle.Für die die es betrifft, hoffe ich, das sie es schaffen den Kreislauf einfach mal zu durchbrechen.

auf ewig der eure

Micha

 

Das gute kommt nicht immer zum schluss

Ich freu mich so sehr…entlich mal ein Hoffnungsschimmer am Horizont.
Sicherlich hat der eine oder ander etwas von meinem kaputten Fuss mitbekommen,
Jetzt hat sich ein Physiotherapeut gefunden, der sich das ganze mal anschauen möchte.
Er äusserte sich schon am Telefon sehr optimistisch. Ich freu mich so sehr.
Ich hoffe mal das das humpeln und krückenlaufen bald eine Ende hat. Ich hab es so leid von anderen abhängig zu sein.
Ewig geht man den leuten auf den keks. Kannst hier mal, kannste da mal…äztend.
Sollte das nicht das ende der Odysse sein, so sehe ich zumindest mal einen kleinen schimmer der hoffnung, und das ist schon mal was gutes.
Der liebe doc bei dem ich momentan in behandlunge bin, kann sich seine behandlung mal getrosst in den piiip schieben, ignoriert meine aussagen, und ist so von seiner diagnose überzeugt, das er sogar pisssig war als er erfahren hat, das ich mir eine zweite meinung eingeholt habe und diese seiner diagnose widersprach. Grosse kino.
Nun bin ich schnell auf der suche nach einem neuen doc……..

Auf ewig der eure

Micha