Die privaten Medieninstitute oder doch nur Geldmache

So ab und an trifft man doch den ein oder anderen Studenten von privaten und staatlichen Medieninstituten. Damit sich wieder keiner beleidigt fühlt muss man natürlich ,mal wieder, am Anfang sagen, dass sich nicht jeder persönlich angesprochen fühlen muss. Die, die es tun wissen warum, und würde es doch nie zugeben. Doch bevor ich hier in einen philosophischen Monolog verfalle, komme ich doch mal besser zum Punkt.
Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja bei den Studenten.
Trauriger weise ist mir aufgefallen, das es an den privaten Schulen doch immer wieder Studenten gibt die das ganze für reine Geldmaschinen halten. Zugegebenermaßen muss ich ja sage das ich auch mal dazugehörte. Was hab ich mich aufgeregt. Am Ende, wie so oft, war es natürlich für der Popo. Die Dozenten die am besten waren, waren am schlechtesten.Viel zu strengt und kein Verständnis für neue Ideen….so ein Käse.
Neue Idee sind und waren toll aber ohne Plan und Planung kann oft die beste Idee zum Kanonenfutter werden.
Ich hatte immer das Gefühl nichts gelernt zu haben nur als Geldbeutel benutzt worden zu sein. Bis ich dann doch mal wieder eines besseren belehrt wurde und erstaunlicherweise zugeben musste das ich mehr gelernt hatte als ich dachte. Es schien zwei Arten von Studenten gegeben zu haben. Die die gearbeitet haben um ihr Privatstudium zu bezahlen und die, die gesponsert wurden. Diejenigen die gearbeitet habe haben es geschafft, die die gesponsert wurden irgendwie weniger. Die Aussage trifft natürlich nicht auf jeden zu. Spreche das eher aus Erfahrung. Es war schon so auffällig, dass ich mir anfing darüber Gedanken zu machen. Die Schulen stellen einem Kameras und Licht, Ton und Monitore doch niemand scheint das zu verstehen, bis auf wenige Ausnahmen. An der “ Aufklärung“ schein es nicht zu liegen. Doch woran liegt es eigentlich? Jeder wird da so seine eigene Meinung haben, aber auffällig war doch immer ein Muster der Kritikunverträglichkeit gepart mit einem Schuss Lustlosigkeit, Faulheit und mangelnder Wissbegierde.
Selbstbeschiss ist ja bekanntlich der einfachste seiner Sorte.
Würde man das alles so ausreizen und feststellen das es einem nicht liegt müsste man sich selbst eingestehen das man in einer Form eine Fehler begangen hat. Wer will das schon. Selbstverständlich könnte man auch alles nutzen, seine Werke seinen Kommilitonen und Dozenten zeigen, es kritisieren lassen und dann so etwas dazu zu lernen, aber arbeiten nur um Kritisiert zu werden? Wer will das schon… Aber das scheint es doch den ein oder anderen Studenten zu geben der sich der Geheimorganisation angeschlossen hat und so verrückt ist, die Mittel der Schulen zu nutzen, sich kritisieren zu lassen und am Ende auch noch was zu lernen. So etwas verrücktes.

Nicht jeder darf Bloggen

Des Menschen liebstes Hobby ist das Lustigmachen über andere. Sei es über Ausländer die durch schlechtes Verständnis ihrer Landessprache Probleme haben sich zu artikulieren, sein es über Leute mit Links-Rechts-Schwäche oder über Menschen die nicht das Optimalgewicht haben. Diese Auszählung hier ist nicht zu Ende aber würde ich sie nicht beenden, würde sie nie ein Ende finden. In diesem Artikel geht es mit um eine besondere Art von Menschen, um Legastheniker.
Diese „Schwäche“ oder Krankheit oder wie man dieses auch immer bezeichnen will, kann in manchen Momenten doch zu lustigen Situationen führen.
So könnte schnell auch kicken, ficken werden. Dieser auf den ersten Blick lustiger Verschreiber, hätte wohl nicht so gravierende Folgen, doch spätestens bei Bewerbungsanschreiben oder sonstiger wichtigen Dokumenten, die man in seinem Leben schreibt ist es nicht lustig und eher eine sehr nervige Sache, wofür die meisten Nicht-Legastheniker eher weniger Verständnis haben. Viele Menschen sehen gewissen Sachen, zu dem auch das Schreiben/Lesen gehört, als quasi gottgegeben. „Man, wie kannst du diesen Fehler nur übersehen?“ oder „Konzetrier dich doch mal!!“, kommt dann gerne mal als Antwort. Diese Menschen werden wohl nie verstehen wie scheise es ist, daß man zwar Lesen und Schreiben kann, aber nun mal nicht so wie die „Normalen“. Die Frage die ich mir stelle ist, warum kann man nicht einfach Verständnisvoll damit umgehen, die „Schwäche“ des anderen akzeptieren und ihm einfach helfen, und zwar ohne Kommentar? Warum nicht? Ach ja, jeder Mensch braucht ja ein Hobby.
Eines Tages, eines wunderschönen Tages kam dann das liebe Internet daher und die Blogs im Kofferraum. Jeder kann plötzlich zum Redakteur seiner eigenen kleinen Zeitung werden und sich zu jeden Thema der Welt äußern. Man stelle sich nun einen wollgeschätzen und inteligenten Kopf vor, der ein durchaus angesehehender Gesprächpartner ist, frei von Bild-Meinung und doofen Argumenten, mit den Interessen Politik, Gesellschaft und Psychologie. Nennen wir ihn doch einfach Buddy.
Buddy ist zwar intelligent und kann sich artikulieren usw,aber er hat auch eine Schwäche. Er ist Legastheniker.
Die meisten von euch werden einen Buddy kennen, hoffe ich zumindest für euch. Wenn das der Fall ist werdet ihr sicherlich eine hohe Meinung von ihm haben. Aber stellt euch doch mal vor ihr würde Buddy nicht kennen, und würdet aber seine Blog lesen und Fehler entdecken die sonst kein „Normaler“ Mensch machen würde. Was würdet ihr denken? Würdet ihr immer noch denken das Buddy ein intelligenter Typ ist? :)
Buddy hat wohl in dem Falle Pech gehabt und die Kennelernreihenfolge war leider falsch rum.
Einem Menschen die Hand zu reichen ist nicht schwer und kostet auch nichts.

Oben lecken unten treten

Machmal würde ich mir wünschen Fußpilz zu haben. Den bekommt man wenigstens wieder weg. Profilneurotiker allerding leider nicht.
„Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die die Befürchtung und die Angst hegt, zu wenig zu gelten und die daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren und sich vor anderen auszuzeichnen.“
Ich würde ja gerne mal so einen Menschen treffen, der sich bewusst dessen ist und diesen mal fragen, welchen Sinn das hat.Hierarchien sind natürlich wichtig aber wäre es nicht toller für alle wenn der über einem stehende mal raffen würde das es nicht bringt nach unter zu treten? Sondern das man darauf angewiesen ist im Team zu arbeiten?
Man stelle sich das auf einem Fußballplatz vor:
Stürmer A rennt auf Tor zu will schiessen und die ganze Mannschaft(seine eigene) versucht ihm den Ball wegzunehmen um am Ende toll darzustehen…..Das würde sogar Profilneurotiker amisieren.
Am schlimmsten ist das wohl im Berufsleben mit Leute die unter und über sich einen haben. Oh mein Gott was würde nur passieren wenn der Chef nun den ganz unten stehen loben würden?
Der Himmel würde sich verdunkel und Gottes Armen würde auf die Ende kommen.
So oder so ähnlich stelle ich es mir vor was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht. Ich wünschen euch das ihr entweder Chef seit oder mit solchen Leute nicht zu tun habt.

Die Liebe Evolution

Vor einigen Tagen stellte ich mir die Frage ob Gott eine zwangläufige Entwicklung ist, die bedingt durch die mangelde Intelligenz und vor allem aber durch mangelndes Wissen, früherer Menschen, entstanden ist.
Gehen wir doch mal vom folgenden Fall aus. Würde die Menschen alles wissen, und das von Anfang an, d.h Gott wäre als Antwort nicht notwendig gewesen, gäbe es dann Gott überhaupt? Zugegebenen Massen ist das Beispiel ein wenig utopisch, also nehmen wir mal an, die Steinzeitmenschen hätten das Wetter verstanden und auch gewusst wie man Feuer macht. Hätten sie einen Gott nötig gehabt? Was wäre mit den Mayas gewesen, wenn sie gewusst hätten das Opfern für ihre Götter garnicht nötig war, sondern das es nur Wetter ist und es den Wolken egal ist ob man jemanden opfert.
Wenn man diese Theorie nun weiter spinnt und mal davon ausgeht, dass sich so was wie ein Gott nie „entwickelt“ hätte, wie einfach oder schwer wäre das Leben. Was würde es den Menschen bringen. Welchen Grund hätten die Türken gehabt um Wien anzugreifen? Welchen die Kirche „das heilige Land“ zu befreien. Einen Sache an dieser Stelle würde mich ja mal interessieren. Hat „Gott“ mehr leben gefordert oder gerettet? Gott scheint immer ein unumstößliches Argument zu sein, um irgendwas oder wen zu „befreien“, wie die Institution, zu Morden wie die Kreuzritter, oder zu einem „heiligen Krieg“ auszurufen , wie so der ein oder anderen religiöse Führer es tat.
Wenn man nun davon ausgeht, das es Gott nicht gibt, sondern er eine Erfindung eines Führers war, der seinen Untertanen in irgendeiner Form überlegen war. Wenn nun dieser Führer dem Leuten sagt:“Wenn ihr das und das nicht macht werdet ihr von Gott bestraft.“Wie Bruder Zufall so wollte die genau dieser Fall eingetreten, und so wurde „Gott“ von Generation zu Generektion weitergetragen und zick zack, es war ein neues Instrument des Böses und des Guten geboren. Ach würde die Leute doch nur einmal ihren Kopf benutzen, aber offenbar ist ja Krieg ein natürliches Mittel des Selektion. In diesem Sinne, Gott sein mit euch .

Der Mann im Mond

Interessiert schaute ich die momentanen Berichte über die Mondlandung und alles was so mit Astronomie zu tun hat. Es ist ja teilweise schon sehr erstaunlich was die Menschheit nicht so alles geschafft hat, was die Sternenreiserei anbetrifft. Die Frage die sich mir aber ich laufe des einen oder anderen Berichtes aufgedrängt hat war:
Warum haben die Menschen nicht zusammen ein Raumfahrtprogramm auf die Beine gestellt und warum liefern sie sich ein Wettrenne um die Reise zum Mond?
Die astronomische Bedeutung der Menschheit ist ja nun nicht allzu groß, wenn nicht zu sagen trivial, nur warum hatten die Regierungen immer das Bedürfnis dem kleinen Mann das immer als etwas zu verkaufen was total toll ist?
Gesetzt dem Fall es gäbe eine Bevölkerung auf dem Mond, ich weiß das es da keine gibt, und die Russen wäre zuerst auf dem Mond gelandet, würde die dann dem Mond auch zum Arbeiterplanet ausrufen? Der Gedanke ist so bescheuert wie lustig zu gleich. Was hätten die Amerikaner getan wenn die Mondmännchen rot gewesen wären? Hätte sie sie Bolschewiken getauft und versucht und demokratisieren? Der Gedanke ist genau so bescheuert.
Was wäre den passiert wenn nun, egal wer, da gelandet wäre und die Mondis nun um etliches intelligenter wären und die Russen bzw. Amis nur ausgelacht hätten. Und wenn wir diesen Gedanken jetzt nun weiterspinnen, und einer der grossen Nationen wiederkehrt und der ganze intellektuelle Spaß auffliegt, wäre ja die ganze propagandamaschinerie umsonst gewesen. Wäre aber der schier unmögliche Fall eingetreten, dass die Russen und die Amis gemeinsam an einem Weltraumprogramm gearbeitet hätten, (natürlich ganz ohne propagandistische Zwecke im Hintergrund) wäre das Weltraumprogramm erfolgreicher verlaufen.
Aber innovatives Verhalten war zur Zeiten des Kalten Krieges wohl eher auf dumme Idee beschränkt anstatt in sinnvolle unterfangen. In diesem Sinne guten Flug zum Mars.

Das gute kommt nicht immer zum schluss

Ich freu mich so sehr…entlich mal ein Hoffnungsschimmer am Horizont.
Sicherlich hat der eine oder ander etwas von meinem kaputten Fuss mitbekommen,
Jetzt hat sich ein Physiotherapeut gefunden, der sich das ganze mal anschauen möchte.
Er äusserte sich schon am Telefon sehr optimistisch. Ich freu mich so sehr.
Ich hoffe mal das das humpeln und krückenlaufen bald eine Ende hat. Ich hab es so leid von anderen abhängig zu sein.
Ewig geht man den leuten auf den keks. Kannst hier mal, kannste da mal…äztend.
Sollte das nicht das ende der Odysse sein, so sehe ich zumindest mal einen kleinen schimmer der hoffnung, und das ist schon mal was gutes.
Der liebe doc bei dem ich momentan in behandlunge bin, kann sich seine behandlung mal getrosst in den piiip schieben, ignoriert meine aussagen, und ist so von seiner diagnose überzeugt, das er sogar pisssig war als er erfahren hat, das ich mir eine zweite meinung eingeholt habe und diese seiner diagnose widersprach. Grosse kino.
Nun bin ich schnell auf der suche nach einem neuen doc……..

Auf ewig der eure

Micha

Krücken helfen

Seit Freitag laufe ich aufgrund eines Ermüdungsbruches im linken Fuss mit Krücken durch die Gegend und bin entsetzt und begeistert zugleich.
Nun fangen wir aber mal von vorne an…
Das Entsetzten über eine weitestgehend unbedeutende „Behinderung“ und deren Einschränkung im Alltag,die grösser sind als ich je gedacht hätte.
Völlig alltäglich Dinge wie einkaufen gehen oder mal eben ein 6 Pack Wasser holen geht nicht mehr.
Ich krückelte heute zum obsthändler und mal davon ab, dass es ewig gedauert hat, drückte mit die nette Dame hinter der Theke 2 Tüten in die Hand. Tüte 1 um Krücke 1 und Tüte 2 und Krücke 2.
Erst hielt ich mich ja für schlau, aber als ich heim kam und feststellte das von meinen Erdbeeren außer Muß nichts mehr über war, war ich doch ein Hauch von traurig.
Tolle Geschichte, bin wohl doch nicht so schlau wie ich dachte.
Wie machen das den Menschen die ihr lebenslang auf Krücken angewiesen sind?
Ich weiß es nicht, aber spätestens ab heute sehe ich solche Menschen mit einer noch höheren Hochachtung.
Jetzt war das zwar irgendwie doof aber nicht tragisch und ich bin froh wenn ich mir mein sixpack wieder alleine holen kann.
Das was mich jedoch extrem positiv überraschte, ist die Hilfsbereitschaft der Menschen.
Die einen hielten mit die Tür auf, die andern blieben mit den Fahrrad stehen um mich passieren zu lassen.
Das was mich jedoch total begeistert hat, war die Kassiererin bei den Supermarkt mit den 4 roten Buchstaben.
Ich kaufte anstatt 4 Basilikum nur 2 und 2 mal Schnittlauch. So stand ich dann an der Kasse mit Krücken und dachte nur …na toll
Ich sagte der Kassiererin das sie die nicht scannen soll, und das ich die falschen eingepackt habe. Unaufgefordert stand sie auf und holte mir noch 2 Päckchen Basilikum.
Ich war echt baff. Ich hätte eher ein Gemecker oder Tatenlosigkeit erwartet.
Ich bin ja mal gespannt, wie sich meine krückenreise weiter entwickelt und werde berichten…
Resümee des Tages ist sehr positiv und ich wünsche jeden der eine Behinderung hat auch soviel Hilfsbereitschaft und denjenigen, die da kein Verständnis für haben, mal 3 Woche lang Krücken.