Es ist schön Menschen glücklich zu machen, aber fang doch mal bei dir an…

Bekam ich gestern als Tweet.
Schon lange nicht mehr so was mit dem Nagel auf den Kopf getroffen.
Ist das egoistisch oder sogar egozentrisch so zu denken?
Ich habe mal darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es weder das eine noch das andere ist, ganz im Gegenteil, vorausgesetzt man betrachtet den ganzen Satz.
Menschen die sich für andere einsetzten, kostet das auf Dauer eine gewisse Energie. Die muss irgendwann wieder aufgetankt werden, um sich wieder einsetzen zu können.
Wenn man immer nur fragt wie es einem geht, man zuhört und eine Schulter ist, ist das ein sehr erbauendes Gefühl wenn es dem Gegenüber wieder besser geht. Was ist aber wenn es einem selbst mal schlecht geht? Ist es dann egoistisch zu erwartet das auch jemand da ist?
Was tun wenn die Menschen für die man sich einsetzte nicht fragen oder gar nachfrage wenn man einen Winker gibt? Trennt man sich von solchen Menschen oder hinterfragt wiederum warum diese nicht fragen? Habe sie vielleicht keine Kraft oder fürchten sich?
Es ist zugegebenermaßen ein sehr komplexes Thema. Wie die Komplexität der Thematik so ist auch die Bandbreite der Reaktionen, obwohl diese meiner Erfahrung nach eher negativ ausfallen.
Anstatt mit Verständnis zu reagieren, reagieren viele Menschen mit Unverständnis das man ihnen nicht zuhört.
„Wenn jeder an sich selber denkt , ist auch an jeden gedacht“, habe ich mal gelesen, und musste schmunzeln.
Würde doch jeder mit nur ein bisschen mehr Verständnis und weniger Egoismus durch die Welt laufen, könnte das alles doch bestimmt einfacher sein…

Es ist schön Menschen glücklich zu machen, aber fang doch mal bei dir an und habe kein schlechtes Gewissen.

Sich selbst etwas gutes zu tun ist nichts verwerfliches solange man, wie bei den meisten dingen im Leben, die Waage hält. Die Menschen die das nicht tun, weder in die eine noch in die andere Richtung, brauchen sich nicht zu wundern, das sie irgendwann mit dem Arsch auf dem Boden sitzen.

P.S ich hoffe ich bin niemanden auf den kopf getreten, es sollte zum nachdenken und reden und nicht zum meckern animieren.

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